Willkommen im Blog des Gedichtautomaten

Hi. Es lebe das vollautomatische, elektronische Publizieren!

VersformenDarf ich mich vorstelln: ich bin Gedichte-Junkie. Ich les Gedichte, schreib Gedichte, lern Hunderte davon auswendig und trag sie auch vor… ist halt ne verdammte Sucht.

Darum hab ich den  Gedichtautomat: gemacht. Er ist aufgebaut wie n Zigarettenautomat: ein Gerät, das die Sucht aufrecht erhalten soll.

Das hier ist nur das Blog. Ehrlich gesagt, ich habs nur eingerichtet, weil es der derzeit schnellste Weg ist, zu publizieren; für die Momente, in denen die Idee sofort raus will. Ist so etwa wie beim Höhepunkt, Sie kennen das vielleicht. Lyrikatio praecox.

Für mich ist das ideal: auf egal welchem Medium hau ich schnell ne E-Mail raus, zack, schon ist publiziert. Als ich die Schule verließ, war sowas ein feuchter Wunschtraum.

Dementsprechend publiziere ich heute nicht nur schneller, sondern auch mehr. Hat das einen Sinn? Ich hab mich immer gefragt, was ein gutes Gedicht ausmacht. Sich reinziehen sollte man nur gute; das Dilemma ist, dass man auch die miesen erstmal lesen muss, bevor man weiß, dass sie Dreck sind. Nach einem halben Jahrhundert Dichtungsfanatismus kann ich Ihnen sagen, es gibt keine absoluten Maßstäbe oder Regeln. Darum gibt es auch nur eine Person, die sagen kann, ob das hier sinnvoll ist.

Ob ein Gedicht ein GUTES Gedicht ist, entscheiden nämlich — Sie. Das Gedicht ereignet sich in Ihnen allein, nur für Sie. Wenn Ihr Inneres anspricht, ist dasselbe geschehen, das auch beim Sterben passiert: Das All in Ihnen antwortet auf sich selbst.

Mit freundlicher Sucht,

Ihr Gedichtejunkie


Poetry is when an emotion has found its thought and the thought has found words.
(Robert Frost)

gewohnheitsmäßige Lyrik

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