Zettelkasten

Gute Gedanken

… Aphorismen und Zitate zum Nachdenken

 

 

Die Dorin von früher haben die fünf folgenden Gebote für richtig erkannt und auch danach gelebt:

  1. Man darf nicht ohne zwingende Notwendigkeit töten.
  2. Man darf nicht unnötig reden.
  3. Man darf keine sexuelle Beziehung eingehen, ohne seinen Partner zu lieben.
  4. Man darf nicht habgierig sein.
  5. Man darf nicht neidisch sein, nicht um Geld spielen und nicht stehlen.

Die Dorin von früher haben die fünf folgenden Gebote für richtig erkannt und auch danach gelebt:

  1. Man muss sein Inneres sauber halten und sich um positive Gedanken bemühen.
  2. Man muss die Situation, in der man sich befindet, jederzeit vorbehaltlos akzeptieren.
  3. Man muss an eine Aufgabe aus ganzem Herzen und mit aller Kraft herangehen.
  4. Man muss alles mit seinen Mitmenschen teilen.
  5. Man muss geduldig und liebevoll sein und darf einen Menschen nie aufgeben.

[Aus dem Dojo des Tae Kwon Do-Lehrers Wang, Konstanz


Säe einen Gedanken, und du kannst eine Tat ernten.
Säe eine Tat, und du kannst eine Gewohnheit ernten.
Säe eine Gewohnheit, und du erntest Charakter.
Säe Charakter, und du erfüllst deine Bestimmung.

 

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uti, non abuti!
[Gebrauchen, nicht missbrauchen]

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is fecit cui prodest
[Täter ist immer der, dem die Tat am meisten nützt]

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divide et impera!

Divide and conquer!

Teile und herrsche!

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„Die Ressourcen desjenigen, der die indirekten Kräfte geübt zu nutzen weiß, sind endlos wie Himmel und Erde, unerschöpflich wie die Flut der großen Flüsse. Sie enden und beginnen neu; sie kreisen wie Himmelskörper. Sie sterben weg und werden neu geboren; wiederkehrend wie der Lauf der Jahreszeiten.“
[Sun Tzu: Die Kunst des Krieges]

Auf Englisch:

Now the resources of those skilled in the use of extraordinary (indirect) forces are as infinite as the heavens and earth; as inexhaustible as the flow of the great rivers. For they end and recommence; cyclical, as are the movements of the sun and moon. They die away and are reborn; recurrent, as are the passing seasons. (Sun Tzu)

 

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Animula vagula blandula
hospes comesque corporis
quae nunc abibis in loca
pallida rigida nudula
nec ut soles dabis iocos!
(aus einer Todesanzeige)

Du kleines, unsicheres und blasses Seelchen
Gast und Begleiter des Körpers
die du nun fortgehst in Orte
die bleich sind, streng und verworren
… lass da unten Deine Witze!!

 

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Wer hat den Himmel oder die Hölle schon gesehen?
Wer ist hingegangen und hat Nachrichten zurück gebracht?
Ist es wert, sich nach einer besorgniserregenden Welt zu sehnen, die niemand kennt?

Kim görmüş o cenneti, cehennemi? Kim gitmiş de getirmiş haberini? Kimselerin bilmediği bir dünya özlenmeye, korkulmaya değer mi?

(Ömer Hayyam Sözleri)

 

 

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There is surely nothing other than the single purpose of the present moment. A man s whole life is a succession of moment after moment. If one fully understands the present moment, there will be nothing else to do, and nothing else to pursue.
(Hagakure)

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Wenn Du den Willen Deines Herrn nicht erfüllst, wirst Du sterben.
Wenn Du den Willen Deines Herrn erfüllst, wirst Du auch sterben.

(Samurai Prinzip)

 

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Meditiere
Lebe genügsam
Sei Still
Verrichte deine Arbeit meisterlich
Komm hinter den Wolken hervor, wie der Mond
und scheine
(Buddha)

 

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Pearl S. Buck:
Wenn Liebe das Schulmeistern anfängt, hat sie bald Ferien.

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Josef Victor von Scheffel:
Zwischen Entweder und Oder führt noch manches Strässlein.

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Friedrich Schiller:
Was du dem Augenblicke abgeschlagen, bringt keine Ewigkeit zurück.

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Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
(Max Frisch)

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Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
(Taoistische Weisheit)

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Es ist ein Glück, dass man sich nur darauf verlassen kann, sich auf nichts verlassen zu können.

[Tsurezuregusa, 7. Aphorismus
(Bekanntestes Werk des japanischen Dichters und Mönchs Kenko Yoshida – 1282 bis 1350)]

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Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt – und nicht, was wir ersehnt haben.
[Arthur Schnitzler]

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Wenn Du überzeugen willst, musst Du gefallen.

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Frage Dich niemals, was der andere von Dir denkt. Der ist nämlich viel zu sehr damit beschäftigt, sich selbst zu überlegen, was DU von IHM denkst.

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Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Mauern
und die anderen Windmühlen.
[Chinesisches Sprichwort]

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People who write poisonous things about your work are using up precious moments of their life dwelling on yours.

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Ideologies separate us. Dreams and anguish bring us together.
[Eugene Ionesco]

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Heuchelei fängt immer genau da an, wo man mit Denken aufhört.
[Isabelle Weißer]

 

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Ich wollte immer drei Dinge von meiner Arbeit: dass sie mir Spaß macht, den Leuten etwas nützt, und die Umwelt nicht schädigt.
[Friedhelm Lamprecht, Professor der Medizin, Psychoanalytiker und Psychosomatiker]

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„Learning is its own reward. Nothing I can say is better than that.“
[Michael S. Hart, Gründer des „Gutenberg Project“]

 

 

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