Timmo Strohm Biographie

Timmo Strohm

 

Ein paar Infos

Webdesigner mit Schwerpunkt Suchmaschinen-Beeinflussung (SEO) und Fan des electronic Publishing. Arbeitete schon an, in und mit elektronischer Literatur, bevor es Google gab und ist 1968 Jahre alt (so fühlt es sich wenigstens an). Wechselte aus dem Jurastudium ins Webdesign, gewann mit einer Story über Artificial Life und Zellularautomaten ein Stipendium für ein Studium in New York am Berkeley College, schrieb gegen Abmahn-Abzocker an und wurde vom PlusMinus Magazin dazu interviewt. Fremdsprachen-Fan. Betreibt und schreibt einen Gedicht- und einen Geschichtenautomaten im Netz. Lese-, Vorlese-, Rezitier- und Schreibfanatiker mit schwerer Kunstsucht, im Nebenberuf Netzwerktechniker zwecks Kekserwerb. Derzeitige Manie: Kampf gegen Extremismus im Netz. Vorbilder: außer vielen Literat/innen Michael S. Hart sowie Richard Stallman. Weltsicht, die ihn am meisten prägte: Taoismus. Hobbies: Aikido.

Was bedeutet Digitalisierung?

Wer einen Gedichtautomaten betreibt, steht im Arbeitsfeld von elektronischer Literatur. Wir Literatur-Freaks waren, nebenbei, eine der ersten Branchen, die stark auf Digitalisierung setzte, siehe Michael S. Hart, für dessen Lebenswerk „Gutenberg Project“ man gar nicht dankbar genug sein kann. Wegen eines Urheberrechtsstreits mit einem deutschen Verlag, der sich in dieser Frage dumm und gierig zeigt, ist dieses wunderbare Projekt seit Jahren für User aus Deutschland unerreichbar (Stand: September 2019).

Interview Timmo Strohm

Annette Schwindt hat mich bezüglich meiner Haltung zur Digitalisierung interviewt. Sie finden das Interview hier: Timmo Strohm: Digitalisierung richtig nutzen, nicht missbrauchen.

Nomen Timmonis est Omen

Als Dichter beschäftigt man sich mit Wörtern und Worten und untersucht auch den eigenen Namen: könnte ja etwas Tiefsinniges bedeuten. Da fiel zunächst auf, dass „Timmo“ im Grunde die falsche Schreibweise ist. Im Deutschen war bis dahin gebräuchlich: Thiemo, Timo oder Thimo, was Sie je nach Geschmack von griechisch „Fürchtegott“ oder von germanisch „Diet…“ herleiten können, was dann Zugehörigkeit zur Gemeinschaft ausdrückt. Im Finnischen gibt es „Timmo“ als Frauennamen.

Deutsche Wörter, die „Timmo“ enthalten, sind nicht leicht zu finden, doch es gibt sie:

  • Gesamtimmobilie
  • Intimmode
  • Kunstimmortalität
  • Schrottimmobilie
  • Stimmorgan
  • Stimmorchester

Eine weitere Deutung des Namens stammt vom Physiker, Webdesigner und Netzwerktechniker Peter Grambitter: „Timmo ist ein fehlerhaftes Wortpalindrom von englisch ‚omit‘.  Eine Rückabwicklung unvollständiger Unterlassung also.“

Benutzung eines Timmo:

Da ich als Hard- und Software Bestandteil vieler Netzwerke bin, gibt es natürlich auch eine Dokumentation über mich. Die Gebrauchsanweisung enthält Informationen zum sicheren Betrieb, zur Wartung und zur Bedienung des Gerätes… nicht ganz ernst gemeint.

Gebrauchsanweisung für den Webdesigner und Netzwerktechniker Timmo Strohm

#timmosatire #timmoironie

 

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