Katzensommer. Eine Ode

Der Kater lässt sein Futter gammeln
was heißt, dass er es ignoriert.
Er kann nicht kämpfen, kann nicht rammeln,
das arme Biest, kaum pubertiert,
kam ja zum Arzt und ward kastriert,
was heißt, wenn sich die Katzen sammeln
und kämpfen, kämpft er – und verliert.

Die ganze Bude stinkt nach Leiche,
ich werde katzenfutter-arm,
im Drogeriemarkt werden reiche
Kackbonzen reich durch seinen Darm.
Und wenn ich durch die Bude schleiche
und Futterlaute gurre, Charme
sprühe, ihn verlocke, gleiche
ich einer Whiskaswerbung. Bleiche
Angst schüttelt mich: mensch, wieviel Kohle
schütt ich noch aus für Katzenfutter
das ich zum Runterspülen hole?
Ich schwer verarschte Katzenmutter!
Im Napf liegt frisches Fleisch, wird warm

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