ODE AN PETITE REPRISE

hier geht es zur Homepage des Ensembles „Petite Reprise“

Ich freu mich sehr, Genies zu kennen,
besonders jene der Musik,
die tönend mir Gefühle nennen,
die ich kaum kannte – Spitzentrick.

Sie sind es, die Kultur erhalten,
die sie mir zeigen und erklärn,
die Klang und Takt zusammenschalten
– ich wüsste nichts, wenn sie nicht wärn.

Was mir die Schule nicht erklärte
krieg ich von Freunden als Geschenk:
die Jäger auf der Notenfährte
bereichern mich: Komm, hör und denk!

Ich bin Banause, doch ich lerne,
ich bin Idiot, doch bleib ich‘s nicht,
was Bach mal schrieb in Zeitenferne,
füllt mir die Ohren jetzt mit Licht.

Ich bin erleuchtet und genieße,
bin hingerissen und erstaunt
gerührt, begeistert und zerfließe:
„Petite Reprise“ – welch ein Sound!

Ein Sittenbild von Sechzehnhundert,
in Klangmomente eingerahmt,
Die Zeitmaschine fährt! Verwundert
werd ich entführt und einvernahmt.

Die Stimmungen und auch die Stimmen
von früher tun ihr altes Werk
durch die Jahrhunderte erklimmen
die Melodien den Zeitenberg.

Die Instrumente, die sie spielten,
die Häuser, Städte sind zerscherbt.
Die Hände sind Staub, die sie hielten
– nur die Idee hat sich vererbt.

Sie präsentiert sich mit Gefunkel,
mit Frische. Seht, wie neu sie brennt!
Wir öffnen unser Ahnungsdunkel:
betreten den Palast TALENT

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