Monatsarchiv: März 2016

Verwandelt, verewigt

Ein Tempel ward gebaut aus mir den der Dämon der Liebe höhnisch gelangweilt und blasiert besucht Und meine Knochen Tempelmauern die eine Dir geweihte Leere umstehen Mit kleinen Kohlen Ironie in meinen Taschen betret ich brennend diesen Raum, der ich … Weiterlesen

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Mieses Gerät

Vor Jahren hab ich Zeit gekauft in dem verdammten Supermarkt. Hat niemals richtig funktioniert, mal ging sie nach, mal ging sie vor, und immer, wenn der Film schön war dann raste sie dahin Heimlich hat sie sich mit meinem Gedächtnis … Weiterlesen

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Rückruf

Rückrufaktionen sind derzeit der Renner. Hier kommt meine: Ich rufe alles Dumme zurück, das ich je gesagt habe. Ich rufe zurück die verschwendete Liebe die Patzer, die ich gemacht hab die bösen ironischen Kommentare meine blöden Bemerkungen. Noch wichtiger: ich … Weiterlesen

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WE

Der Wellenschlag vom Arbeitstag der nagt am Strand vom Wochenende Jetzt ist bald Ende vom Gelände, die Zeiten- oder Freizeitwende: ich tu nur das, was ich, ICH! mag

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Herzblut

[emotional vortragen, auf Schwäbisch] Mit Herzblut beim Ehreamt … – des isch doch e Granatehumbug, die mit ihrem Galama immer. So han i früher denkt. Aber dann hat mi´s irgendwann erwischt. Dann hann i Di gsehe, ja, DI wie du … Weiterlesen

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Sehnsucht nach Direkt-Demokratie (Sonett, daktylisch)

Nach Bürgerbeteiligung sehn ich mich so ich kann mir nichts Besseres denken als Leute, die Taten verschenken; entgeltfrei. Es macht sie halt froh. Ich sitze am Abend in meinem Büro und meine Gedanken verrenken sich, wenn sie auf früher sich … Weiterlesen

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Eine Allegorie der Obrigkeit sehnt sich nach Bürgerbeteiligung (daktylisches Sonett)

Fruchtbar wie Mäuse: Vereine, Vereine Wutbürger, Gruppendynamik im Schwung alle so glücklich (es hält sie wohl jung) eifrig und demonstrativ: Große, Kleine. Stuttgart war fürchterlich: Zwanzig und Eine Bürgerbewegung, so jäh auf dem Sprung, sinnlos begeistert, wie Pflanzen vom Dung; … Weiterlesen

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