Unter Sklaven

Hey Du
da drüben am andern Ruder
du hast doch die gleiche scheiß Kette
auf dem Buckel,
gib mir mal einen Schluck
Seele, Du kriegst auch von mir
einen Brocken altes Gefühl

Du bist doch nicht besser dran als ich
diese Tatsache
sollte irgendwie bewirken
dass wir uns beide
besser fühlen

manchmal seh ich durchs Bullauge
Schwärme von Orgasmen vorbeifliegen und
die Küste des Vergessens
mann, der Sand des Draufscheißens
unter den Palmen des „Ich-bin-drüber-weg“!

da könnte man hin
in ein paar Schwimmzügen

andererseits bin ich
die Kette gewöhnt
selbst die Peitsche der Unlust
tut nicht mehr so weh

was ich mich frag
wer hat uns eigentlich verurteilt

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